Ideal ist es natürlich, wenn jemand sich zu Hause um die Vögel kümmern kann, den die Vögel kennen.
Das hat den Nachteil, dass der Vogelsitter im Bestfall meistens nur einmal am Tag kommt. Es kann immer ein Unfall passieren, der dann erst sehr spät bemerkt wird.
Für die Vögel ist es in der gewohnten Umgebung bestimmt angenehmer, wenn die Bezugsperson schon nicht da ist.
Als ich die vier Wellis zur Pension hatte war es nicht möglich das Kleeblatt aufgrund meiner Arbeitszeit und der relativ großen Entfernung in Ihrer gewohnten Umgebung zu lassen.
Sie sind mit samt Ihrer gewohnten Voliere bei mir eingezogen.
Ich habe mit der Besitzerin abgesprochen, dass die vier im gleichen Zimmer wie meine Wellis stehen sollten und in den zwei Wochen keinen Freiflug haben sollten.
Ich hätte auch noch ein zweites Zimmer gehabt, in das ich die Voliere stellen hätte können. Die Entscheidung lag bei der Besitzerin.
Ich habe aber auch immer eine Voliere 1m breit und 1,60 m hoch, falls ich einen Welli bekomme, bei dem die Voliere nicht mitgenommen werden kann, oder der in einem kleinen Käfig zu mir kommt, und keinen Freiflug haben kann.
Man sollte natürlich immer sicher sein, dass weder die Gastwellis noch die heimischen Vögle irgendwelche Krankheiten haben. Eine Garantie hat man aber nie.
Ich selbst würde behaupten meine Wellis sind kern gesund, aber wie schnell ist ein Virus eingeschleppt.
Gesunde Wellis sind recht robust was Krankeheiten angeht.
Als Welli-Sitter sollte man sich aber auf jeden Fall absichern und evtl. sogar was schriftlich aufsetzten.
Ist der Vogel bei Übergabe gesund? Hat er irgedwelche chronischen Kranheiten?
Wie alt ist er?
Was frisst es und vieviel?
Welches Obst oder Gemüse bekommt er?
Bekommt er besonderes Wasser?
Bekommt er Medikamente?
Welche Eigenarten hat er?
Welcher Tierarzt soll im Notfall kontaktiert werden?
Telefonnummer des Besitzers?
Als Besitzer sollte man sich vorher ansehen wo der Welli die Zeit verbringen wird und sich mit den Vogelsitter mal zum Kaffee zusammensetzen und ausgiebig über die Schützlige reden.
Dann merkt man schnell, ob man ein guten Gefühl hat oder nicht.
Wir haben uns vorher vier mal getroffen. Zweimal war ich bei Ihr und habe die Vögel kennen lernen können und zweimal war sie bei mir und hat meine Wellis und die Umgebung in der ihre Lieblinge den Urlaub verbringen sollen kennen gelernt.