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Haben Hunde ein Recht auf ein Hundeleben?

Warum ziehen Hunde an der Leine?

Foto: pixabay.de

Häufig ist zu beobachten, dass Hunde die Richtung und das Tempo angeben. Viele Hundebesitzer folgen und lassen sich durch die Gegend zerren. Das mag bei Welpen noch lustig sein, doch spätestens, wenn das Tier erwachsen ist, haben die Halter und der Vierbeiner oft ein gewaltiges Problem. Aus diesem Grund muss der Mensch zuerst einmal lernen, das Verhalten der Tiere zu verstehen.

Warum Hunde an der Leine ziehen


Der Hund mag zwar domestiziert sein, doch von Natur aus sind die Tiere Freiheit gewöhnt. So schnüffeln sie aus vielerlei Gründen ständig am Boden herum. Zum Teil stimulieren bestimmte Gerüche die Hunde stark sexuell, andere leben den angeborenen Jagdtrieb aus, viele möchten einfach nur spielen oder das eigene Rudel beschützen.

Die Ursachen verstehen


Einige Hunde zerren an der Leine, weil der sie einen zu hohen Status gegenüber ihrem Besitzer haben. Diese Tiere demonstrieren dies deutlich durch ihre Körpersprache, wie beispielsweise stark erhobene Rute, ständiges präsentes nach vorne Zerren und lautes Bellen. Die Hunde folgen bei diesem Verhalten ihrem Urinstinkt, denn sie möchten das Rudel und das Territorium schützen.

Andere Hunde glauben, dass sie Menschen ständig beschützen müssen. In der Fachsprache wird das übrigens als parentales Verhalten bezeichnet. Auch hier führt und zieht der Hund. Die Vierbeiner erklären ihr Umfeld zur Sicherheitszone und wollen nicht die Kontrolle über den Menschen verlieren. Doch mit dem Erwachsenenwerden werden gerade diese Tiere oftmals schwierig. Sie bellen, beißen in die Leine und alles, was sich in unmittelbarer Nähe bewegt, wird zum potenziellen Feind erklärt. Auch hier ist die Erklärung simpel: Diese Hunde folgen lediglich ihren Mutterinstinkten.

In vielen Fällen gilt das Ziehen an der Leine auch als erlerntes Fehlverhalten. Die Hundebesitzer haben es bis dato schlichtweg versäumt, ihr Tier richtig zu erziehen.

Dann gibt es aber noch die ängstlichen und sensiblen Hunde. Sie gewöhnen sich nur schwer an neue Dinge. Diese Hunde haben zum Beispiel Angst vor Autos, Silvesterknallern, Treppen oder sind sogar irgendwann misshandelt worden. Diese Vierbeiner wollen nur schnell in ihr behütetes Umfeld zurück. Deshalb laufen sie schnell, der Blick ist nach unten gerichtet und die Rute signalisiert Untergebenheit.

Doch zum Glück sind Hund und Mensch intelligent genug, um im Training neue Verhaltensmuster und Regeln zu erlernen. Das Ziel ist, dass der Vierbeiner akzeptiert, dass nur der Mensch für die Sicherheit im Rudel sorgt.




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