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Wie ein guter Kaninchenstall aussehen sollte

Material, Probleme, Tipps

Foto: pixabay

Kaninchen sind sehr bewegungsfreudige Tiere. Daher muss ihre Behausung einen ausreichenden Platz aufweisen. Wie viele Quadratmeter Grundfläche benötigt werden, hängt von der Anzahl der Tiere und von der Rasse ab. Für ein mittelgroßes Kaninchen werden mindestens zwei Quadratmeter empfohlen. Da man die Tiere niemals einzeln hält, vervielfacht sich das Platzangebot entsprechend der Größe der Gruppe. Ein Zuviel an Lauffläche gibt es nicht, besser ist es, großzügig zu kalkulieren. Innerhalb des Stalls richten sich die Tiere von Natur aus verschiedene Zonen ein, beispielsweise die Kotecke und den Schlafbereich. Das Futter sollte separiert von diesen Bereichen angeboten werden. Komfortable Ställe sind von vornherein mit entsprechende Unterteilungen ausgestattet.

Welches Material?


Für Neueinsteiger in die Kaninchenhaltung stellt sich die Frage, aus welchem Material der Kaninchenstall bestehen soll. Empfehlenswert ist Holz. Es handelt sich hierbei um ein natürliches Material, das diverse positive Eigenschaften besitzt. Holz isoliert im Gegensatz zu Metall und Kunststoff zuverlässig gegen Kälte und Hitze, sofern die Bretter eine ausreichende Stärke aufweisen. Sollten die Kaninchen an ihnen knabbern, ist dies gesundheitlich unbedenklich, während sie sich an Kunststoff- oder Metallpartikeln vergiften könnten. Steht der Stall im Freien, sollte das Holz durch eine Farbe oder eine Lasur wetterfest gemacht werden. Der Innenraum allerdings wird nicht bearbeitet, damit die Kaninchen ihn ohne gesundheitliche Gefahren nutzen können.

Was tun gegen Nässe und schlechte Luft?


Fällt das Dach des Kaninchenstalls nach hinten schräg ab, können Regen- und Schmelzwasser schnell ablaufen. Einen noch besseren Schutz gegen eindringende Nässe von oben bietet das Dach, wenn es mit Dachpappe oder Schindeln ausgestattet ist.

Wichtig ist, dass der Kaninchenstall ausreichend belüftet wird. Trotz regelmäßiger Reinigung würden sich ansonsten in seinem Innern unangenehme Gerüche ansammeln. Insbesondere die Ausdünstungen des Ammoniaks greifen die Schleimhäute und die Bindehäute der Tiere an. Vorbeugen lässt sich durch den Einsatz großzügiger Gittertüren. Drohen im Winter längere Frostperioden, werden die Gitterflächen mit Noppenfolie, Holz oder Plexiglas verkleinert, damit nicht zu viel Kälte in den Stall dringen kann.

Must-have: Freigehege


Kaninchen lieben es, mit ihren Artgenossen umherzutollen. Daher bietet es sich an, ihnen einen zusätzlichen Auslauf zur Verfügung zu stellen. Derartige Gehege lassen sich in unterschiedlichen Ausführungen erwerben. Sie sollten ein Dach besitzen, damit die Tiere nicht flüchten können. Außerdem schützt dieses vor Raubtieren wie beispielsweise Greifvögeln. Im Boden muss das Gehege ebenfalls gut gesichert werden. Die Kaninchen buddeln gern in der Erde, so dass es keine Schwierigkeit für sie darstellt, sich unter einem ungesicherten Gehege hindurch einen Weg ins Freie zu graben. Zudem sollte der Abstand der Gitterstäbe nicht zu groß sein, damit kein Ungeziefer eindringen kann.

Zur Ausstattung des Kaninchenstalls gehören Futter- und Wassernäpfe sowie eine Futterraufe. Letztere ermöglicht die hygienische Bereitstellung des Heus, das die Tiere ständig zur Verfügung haben sollten. Es lohnt sich, diese während der Aufzuchtphasen von oben zu sichern, damit Jungtiere nicht hineinfallen.





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