Dabei könnte es genau so gut heißen: Könnten Sie mal den Hundehaltern beibringen, ihre Hunde zu erziehen? Angst vor Hunden zu haben ist völlig legitim. Seinen Hund auf Besucher und Spaziergänger drauflos stürmen zu lassen, nicht. Es ist die Sache des Hundehalters, den Hund von solchen Aktionen abzubringen, und nicht der Job des Besuchers oder einer Zufallsbegegnung. Der tut nix? In den Augen des „Opfers“ ist angesprungen oder verbellt zu werden, nicht „nix“.
Nun sind aber die meisten Hundehalter eigentlich ganz normale, freundliche und rücksichtsvolle Menschen. Nur wenn es um ihren Hund geht, haben manche einen blinden Fleck. Menschen, die niemals einen anderen Menschen anschreien, körperlich bedrängen oder in dessen Vorgarten pinkeln würden, erlauben genau das ihrem Hund. Das liegt nicht daran, dass sie rücksichtslos sind. Sondern daran, dass sie kapituliert haben. Sie haben sich selbst schon so sehr daran gewöhnt, angesprungen, umhergezogen, angebellt oder „spielerisch“ gezwickt zu werden, dass sie es überhaupt nicht mehr wahrnehmen. Und sie wissen nicht, wie sie ihrem Hund das Verhalten abgewöhnen können. Also wird die Situation hingenommen und verharmlost. Manchmal, bis der Hund so unkontrollierbar geworden ist, dass er nicht mehr irgendwohin mitgenommen werden kann, Besucher ausbleiben, Kleidungsstücke kaputtgehen, oder sich gar aggressive Tendenzen zeigen. Unter einer solchen Situation leiden dann der Hund, seine Besitzer und die Umwelt gleichermaßen. Und das alles nur, weil ein bisschen Konsequenz am Anfang gefehlt hat.
Darum täte es gut, seinen eigenen Hund einmal auf den Prüfstand zu stellen, um zu erfahren, wie gut man gewisse „Kleinigkeiten“ im Griff hat !!
Quelle: - Hundetrainer Mobil - Andrea Schmidt, published on:
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