Gesundheitscheck für Katzen und Hunde im Herbst

Der Übergang von der warmen zur kalten Jahreszeit macht nicht nur Menschen zu schaffen
Der Übergang von der warmen zur kalten Jahreszeit macht nicht nur Menschen zu schaffen. Auch Haustiere haben mit trockener Heizungsluft, den ständigen Wetterwechsel, extremen Temperaturschwankungen, aber auch mit lästigen Parasiten zu kämpfen.

Vor allem Hunde und Katzen, die sich abwechselnd im Freien und im Haus aufhalten, können während der Heizperiode unter schuppiger und juckender Haut leiden. Wie beim Menschen auch, kann die trockene Luft dazu führen, dass Haut und Haarkleid spröde werden. Damit es gar nichterst so weit kommt, sollte jetzt ein besonders hochwertiges Futter angeboten werden oder das Futter mit Ölen angereichert werden. Und auch tägliches Bürsten sorgt nicht nur für ein schönes Fell, sondern regt auch die Durchblutung der Haut an. Denken Sie bei der Fellpflege im Herbst daran, dass Hunde und Katzen jetzt in den Fellwechsel kommen und ihr dichteres Winterfell bekommen.

Gerade Katzen schlucken, während sie ihr Fell mit der rauen Zunge putzen, lose Haare. Normalerweise würde die freilaufende Katze danach frisches Gras fressen, was ein zusammenballen des Fells im Magen verhindert und dabei hilft, dass die Haare ausgewürgt werden können. Steht dem Stubentiger kein Gras zur Verfügung kann es zu gefährlichen Verstopfungen im Magen oder Darm kommen oder zu schweren Verdauungsstörungen. Daher sollte darauf geachtet werden, dass vor allem Katzen ohne Freigang, stets frisches Gras zum Knabbern, zur Verfügung steht.

Parasiten wie Flöhe und Milben stellen auch jetzt noch bei kälteren Temperaturen ein Problem für Hunde und Katzen dar. Flohlarven können über mehrere Monate hinweg unentdeckt in Körbchen, Decken, Kratzbäumen oder Teppichen verweilen. Die warme Heizungsluft lässt sie wieder aktiv werden und den nächsten Wirt, in Form Ihres Vierbeiners, aufsuchen. Deshalb macht es auch im Herbst Sinn, mit speziellen Umgebungssprays das Umfeld Ihres Haustieres gegen die kleinen Blutsauger zu behandeln. Für Hunde und Freigänger-Katzen machen im Herbst auch Grasmilben das Leben schwer. Sie lauern an Gräsern in Wiesen und lösen bei ihrem Wirtstier starken Juckreiz aus. Spezielle Shampoos und Milbensprays können Abhilfe schaffen.

Wie lange ist bei Ihrem Haustier die letzte Entwurmung her? Eine Ansteckung mit Würmern, wie beispielsweise Spulwürmern, ist selbst im Haus möglich. Oft geschieht dies, wenn die Wurmeier mit den Straßenschuhe in die Wohnung getragen werden. Eine Wurmkur tötet die Parasiten ab und schützt vor Neuansteckung. Es ist jedoch auch möglich, beim Tierarzt eine Kotuntersuchung auf Würmer durchführen zu lassen.

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Quelle: openPR
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